Zurück zur Übersicht Norden Paternoster Bremen
Adresse:

Am Markplatz
in der Baumwollbörse

und im

Haus des Reichs
Rudolf-Hilferding-Platz 1
28195 Bremen





Paternoster

Viele Kinder kennen den offenen Umlauf-Aufzug, bei dem mehrere Personen gleichzeitig nach unten und nach oben fahren können gar nicht mehr. Aber spannend ist es allemal.

Der Name Paternoster kommt vom lateinischen und bedeutet Vater Unser, denn wie bei dem katholischen Rosenkranz, der Zählkette für Gebete, sind die Kabinen des Aufzuges wie auf einer Schnur aufgefädelt, zusammenhängen.

Wie der Paternoster genau funktioniert zeigt eine Animation auf Wikipedia. Hier erkennt man natürlich auch, dass sich die Kabine nicht am oberen Punkt herumdreht und man deshalb vorher aussteigen muss.

Vielmehr ist gerade das Befahren des Bodens und es Kellers ein großes Abenteuer, seine Hände sollte man aber am Körper belassen, denn die Ketten sind nicht extra gesichert. Kinder sollten deshalb den Paternoster auch nicht alleine befahren.

In Bremen kann man an mehren Stellen noch Paternoster fahren. Das Aufzug-System, dass seit den 70er Jahren nicht mehr gebaut werden darf, ist vor allem für die jüngere Generation ein echtes Abenteuer, denn das Ein- und Austeigen ist nicht ganz einfach.


Im Haus des Reiches am Rudolf-Hilferding-Platz 1 gibt es in dem denkmalgeschützten Haus noch drei Paternoster, die jeder Besucher benutzen darf. Dabei werden die Paternoster vorwiegend von Touristen benutzt. Die Angestellten sieht man eher mit dem modernen Aufzug fahren, der sich gleich daneben befindet.

Seit 1974 dürfen in Westdeutschland keine neuen Paternosteraufzüge mehr gebaut werden. Auch die bestehenden Aufzüge sollten bis 2004 stillgelegt werden, was jedoch der Verein zur Rettung der letzten Personenumlaufaufzüge verhindern konnte. So sind heute noch ca. 200 Paternoster in Deutschland in Betrieb, doch nur wenige sind noch für die Öffentlichkeit zugänglich.

Aus Sicherheitsgründen sind viele Paternoster mit Lichtschranken gesichert. Wer einen der Umlauf-Aufzüge benutzt sollte sich deshalb in den hinteren Bereich der Kabine stellen und beim Winken fürs Photo die Hand möglichst nicht nach vorne aus der Kabine strecken, da sonst der Alarm ausgelöst werden kann und der Paternoster stehen bleibt, was das Personal nicht besonders freut.

Ansonsten ist das Paternoster fahren eine aufregende Angelegenheit, besonders für die jüngere Generation,

Neben dem Haus des Reiches, in dem man übrigens auch in der Kantine für jedermann preiswert und gut und im Sommer dazu auf einer hübschen Dachterrrasse über den Dächern Bremens essen kann, gibt es auch in der Baumwollbörse, die zwischen Schnoor und dem Marktplatz liegt, noch einen Paternoster, der zu den schnellsten in Bremen gehört.
Hier bewacht allerdings ein Portier den Eingang, aber wenn man freundlich nach dem Paternoster fagt, darf man ihn nach ein paar Sicherheitshinweisen befahren.

Park Tipp 2017:
Parken kann man rund um das Schnoor Viertel für bis zu 2 Stunden mit Parkschein (2 Euro/Stunde)

Hinter dem Haus des Reiches befindet sich ein Parkhaus. (1 Euro/Stunde)